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Beckett Material - tous les téléchargements

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  • N° Réf.: WER 73252 Q51677
Nom du produit Type / Taille Prix Quantité
Beckett Material Compositeur: Feldman, Morton (zip/59.18 MB)
11,99 €  *
19% taxe inclut
Orchestra Compositeur: Feldman, Morton (mp3/31646.31 KB)
4,99 €  *
19% taxe inclut
Elemental Procedures Compositeur: Feldman, Morton (mp3/35588.10 KB)
4,99 €  *
19% taxe inclut
Routine Investigations Compositeur: Feldman, Morton (mp3/14421.99 KB)
1,99 €  *
19% taxe inclut

Description
Im Frühjahr 1976 hatte Morton Feldman den Auftrag der römischen Oper für die Oper "Neither" nach einem Originaltext von Samuel Beckett angenommen. Seine Werke "Orchestra", "Elemental Procedures" und "Routine Investigations", die in dem kurzen Zeitraum von April bis Juli 1976 entstanden, stellten für Morton Feldman eine "Trilogie" dar, mit der er sich auf die Arbeit an seiner Oper vorbereitete. In allen drei Stücken findet sich ein charakteristischer Materialkomplex, der sich von den sonst vorherrschenden Satztypen deutlich unterscheidet und wie ein festes Bild in den musikalischen Verlauf eingefügt ist. "Alle drei Kompositionen enthalten, was ich das 'Beckett-Material' nenne: eine längere, zusammenhängende melodische Linie, die ich für meine spätere Beckett-Oper vorgesehen hatte. Inzwischen ist auch "Neither", die Oper, fertig und ich habe dort das 'Beckett-Material' gar nicht verwendet", so Feldman. Das Grundmodell des "Beckett-Materials" besteht aus neun Takten, innerhalb derer die chromatisch nebeneinanderliegenden Töne c, des, d und es in unregelmäßiger Reihenfolge wiederholt werden. Dieses Tonmaterial wird in irrationalen Unterteilungen beschleunigt und verlangsamt, und von unregelmäßigen Akkordschlägen begleitet. Das Ergebnis ist eine in sich konsistente Tonhöhenfolge, die weniger einer melodischen Linie mit Phrasen und Schwerpunkten, als einer unendlichen Tonhöhenbewegung ähnelt. Die offensichtlich an Melodie und Begleitung orientierte Struktur des "Beckett-Materials" steht in deutlichem Gegensatz zu dem akkordischen Material, das die kompositionstechnische Grundlage von Feldmans Gesamtwerk darstellt. Auch wenn Feldman das "Beckett-Material" in seiner Oper nicht verwendete, hat er es in seinen langen, auf Wiederholungsmustern aufgebauten Stücken von 1977 bis 1983 immer wieder eingesetzt, um schnelle Bewegung innerhalb des für seine Musik charakteristischen langsamen Fortschreitens zu generieren. Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks Köln Lizenziert durch die WDR mediagroup GmbH
Détails
Maison d'édition: Wergo
Im Frühjahr 1976 hatte Morton Feldman den Auftrag der römischen Oper für die Oper "Neither" nach einem Originaltext von Samuel Beckett angenommen. Seine Werke "Orchestra", "Elemental Procedures" und "Routine Investigations", die in dem kurzen Zeitraum von April bis Juli 1976 entstanden, stellten für Morton Feldman eine "Trilogie" dar, mit der er sich auf die Arbeit an seiner Oper vorbereitete. In allen drei Stücken findet sich ein charakteristischer Materialkomplex, der sich von den sonst vorherrschenden Satztypen deutlich unterscheidet und wie ein festes Bild in den musikalischen Verlauf eingefügt ist. "Alle drei Kompositionen enthalten, was ich das 'Beckett-Material' nenne: eine längere, zusammenhängende melodische Linie, die ich für meine spätere Beckett-Oper vorgesehen hatte. Inzwischen ist auch "Neither", die Oper, fertig und ich habe dort das 'Beckett-Material' gar nicht verwendet", so Feldman. Das Grundmodell des "Beckett-Materials" besteht aus neun Takten, innerhalb derer die chromatisch nebeneinanderliegenden Töne c, des, d und es in unregelmäßiger Reihenfolge wiederholt werden. Dieses Tonmaterial wird in irrationalen Unterteilungen beschleunigt und verlangsamt, und von unregelmäßigen Akkordschlägen begleitet. Das Ergebnis ist eine in sich konsistente Tonhöhenfolge, die weniger einer melodischen Linie mit Phrasen und Schwerpunkten, als einer unendlichen Tonhöhenbewegung ähnelt. Die offensichtlich an Melodie und Begleitung orientierte Struktur des "Beckett-Materials" steht in deutlichem Gegensatz zu dem akkordischen Material, das die kompositionstechnische Grundlage von Feldmans Gesamtwerk darstellt. Auch wenn Feldman das "Beckett-Material" in seiner Oper nicht verwendete, hat er es in seinen langen, auf Wiederholungsmustern aufgebauten Stücken von 1977 bis 1983 immer wieder eingesetzt, um schnelle Bewegung innerhalb des für seine Musik charakteristischen langsamen Fortschreitens zu generieren. Eine Produktion des Westdeutschen Rundfunks Köln Lizenziert durch die WDR mediagroup GmbH
Maison d'édition: Wergo