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Canticum novissimi testamenti / A-Ronne

Canticum novissimi testamenti / A-Ronne


Neue Vocalsolisten Stuttgart / newears 4 clarinets / XASAX Ensemble de saxophones modulable / Peter Rundel: conductor


  • Édition: CD
  • N° Réf.: WER 66782
18,50 €  *
TVA incl. Weight: 0.1 kg

- +
Description
Die Leidenschaft, mit der sie dem Klang der Sprache begegneten, ist für die lange und fruchtbare Zusammenarbeit von Luciano Berio und Edoardo Sanguineti verantwortlich. Sanguineti rechnet „Canticum novissimi testamenti“ zusammen mit „A-Ronne“ zu den geglücktesten musikalischen Inszenierungen seiner Texte. In seinem Nachruf auf den 2003 verstorbenen Freund schrieb Sanguineti: „Für mich verkörperte er die Musik schlechthin, so wie man sie heute entwerfen und denken kann.“
„A-Ronne“ beginnt mit dem Bibelzitat, dass am Anfang das Wort stand, und es schließt mit der Zeile: „in my end is my music“. Eine bessere inhaltliche Vorlage als die Verwandlung des Worts in Musik hätte Sanguineti dem Komponisten kaum liefern können. Wie kaum ein anderer seiner Zeit, hat sich Luciano Berio dem Klangpotenzial der Sprache verschrieben. Die Musik verstand er als Werkzeug, das er einsetzte, um einen Text zu interpretieren und die unendliche Vielfalt seiner möglichen Manifestationen vorzuführen.
„Canticum novissimi testamenti“ war die letzte gemeinsame Arbeit Luciano Berios und Edoardo Sanguinetis im Jahr 1988. In unvermitteltem Wechsel zwischen Heiterkeit, Ironie und Abgrund thematisiert Sanguineti Alter, Tod und Vergänglichkeit, zieht eine Lebensbilanz in seinem „novissimum testamentum“. Mit dem elegant-homogenen Klang von acht Sängern und acht Bläsern zeichnet Berio die subtilen Feinheiten und Stimmungswechsel des Gedichts nach.
Die Zusammenarbeit zwischen Berio und den Neuen Vocalsolisten begann 1999. Befragt nach den Möglichkeiten, ein Werk für die Neuen Vocalsolisten zu schreiben, antwortete der überbeschäftigte Maestro stets mit dem Hinweis auf die Werke „Canticum novissimi testamenti“ und insbesondere auf „A-Ronne“. „When do you perform ’A-Ronne’“ lautete die stereotype Rückfrage. Dazu kam es im Jahr 2002. In einem Gespräch zwischen Berio und Mitgliedern des Ensembles im Februar 2003 in Rom wurde die endgültige Fassung für die Neuen Vocalsolisten besiegelt. Auf der Grundlage der Originalversion für fünf Akteure entstand eine A-cappella-Fassung ohne Live-Elektronik, die das ganze theatralische Angebot der Sänger abforderte. „Canticum“ stand im Todesjahr Berios erstmals auf dem Programm.
Am 24. Oktober 2005 wäre Berio 80 Jahre alt geworden.

Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk.
Détails
Contenu du texte: Canticum novissimi testamenti. Ballata per quattro clarinetti, quartetto di saxofoni e otto voci (testo da “novissimum testamentum“ di Edoardo Sanguineti)
A-Ronne. A radiophonic documentary for five actors on a poem by Edoardo Sanguineti
Durée de la performance: 60' 6"
EAN: 4010228667820
Maison d'édition: Wergo
Récompenses
Diapason d'Or 2008

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Die Leidenschaft, mit der sie dem Klang der Sprache begegneten, ist für die lange und fruchtbare Zusammenarbeit von Luciano Berio und Edoardo Sanguineti verantwortlich. Sanguineti rechnet „Canticum novissimi testamenti“ zusammen mit „A-Ronne“ zu den geglücktesten musikalischen Inszenierungen seiner Texte. In seinem Nachruf auf den 2003 verstorbenen Freund schrieb Sanguineti: „Für mich verkörperte er die Musik schlechthin, so wie man sie heute entwerfen und denken kann.“
„A-Ronne“ beginnt mit dem Bibelzitat, dass am Anfang das Wort stand, und es schließt mit der Zeile: „in my end is my music“. Eine bessere inhaltliche Vorlage als die Verwandlung des Worts in Musik hätte Sanguineti dem Komponisten kaum liefern können. Wie kaum ein anderer seiner Zeit, hat sich Luciano Berio dem Klangpotenzial der Sprache verschrieben. Die Musik verstand er als Werkzeug, das er einsetzte, um einen Text zu interpretieren und die unendliche Vielfalt seiner möglichen Manifestationen vorzuführen.
„Canticum novissimi testamenti“ war die letzte gemeinsame Arbeit Luciano Berios und Edoardo Sanguinetis im Jahr 1988. In unvermitteltem Wechsel zwischen Heiterkeit, Ironie und Abgrund thematisiert Sanguineti Alter, Tod und Vergänglichkeit, zieht eine Lebensbilanz in seinem „novissimum testamentum“. Mit dem elegant-homogenen Klang von acht Sängern und acht Bläsern zeichnet Berio die subtilen Feinheiten und Stimmungswechsel des Gedichts nach.
Die Zusammenarbeit zwischen Berio und den Neuen Vocalsolisten begann 1999. Befragt nach den Möglichkeiten, ein Werk für die Neuen Vocalsolisten zu schreiben, antwortete der überbeschäftigte Maestro stets mit dem Hinweis auf die Werke „Canticum novissimi testamenti“ und insbesondere auf „A-Ronne“. „When do you perform ’A-Ronne’“ lautete die stereotype Rückfrage. Dazu kam es im Jahr 2002. In einem Gespräch zwischen Berio und Mitgliedern des Ensembles im Februar 2003 in Rom wurde die endgültige Fassung für die Neuen Vocalsolisten besiegelt. Auf der Grundlage der Originalversion für fünf Akteure entstand eine A-cappella-Fassung ohne Live-Elektronik, die das ganze theatralische Angebot der Sänger abforderte. „Canticum“ stand im Todesjahr Berios erstmals auf dem Programm.
Am 24. Oktober 2005 wäre Berio 80 Jahre alt geworden.

Koproduktion mit dem Westdeutschen Rundfunk.
Contenu du texte: Canticum novissimi testamenti. Ballata per quattro clarinetti, quartetto di saxofoni e otto voci (testo da “novissimum testamentum“ di Edoardo Sanguineti)
A-Ronne. A radiophonic documentary for five actors on a poem by Edoardo Sanguineti
Durée de la performance: 60' 6"
EAN: 4010228667820
Maison d'édition: Wergo
Diapason d'Or 2008