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Czech Pastorells

Czech Pastorells


  • Instrumentation: choeur d'enfants (choeur de femmes) et solistes avec accompagnement de 2 accordéons et batterie ou piano
  • Édition: Partition, plus Choral Score
  • Langue : tchèque - allemand
  • N° Réf.: P 897
20,00 €  *
TVA incl. Weight: 0.2 kg

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Description
Für die Aufführung mit Ensemble müssen drei Partituren beschafft werden, für die Aufführung mit Klavierbegleitung genügt eine Paritur.

Der Komponist Václav Trojan unterliegt wie jeder dem Lauf der Zeit. Dieser Usmtand ändert jedoch nichts an seinem jugendlichen Charakter; er blieb seinen Liebhaberereien, seinem Gehaben und auch seinem Humor treu und blieb sowohl in seinem Leben als auch in seinem Schaffen der "old boy". Wohl deshalb liebt er auch Kinder. Sie stehen ihm nah durch ihre Verspieltheit, durch ihre seelische Reinheit, die er mit ihnen gemeinsam hat. Kein anderer tschechischer Komponist hat ihnen eine abendfüllende Oper gewidmet, in der sie selbst singen. Trojans Karussel, nach Versen von Marie Charouzová-Gardavská, ist sowohl durch sein Genre als auch durch die bezaubernde Musik ein einzigartiges Werk. 
Von Kindern ist nur ein Schritt zu Puppen, und eine Reihe von Jirí Trnkas Puppenfilmen, die Trojan in hervorragender Weise musikalisch illustriert hat, sind ein Beweis, wie poetisch und sicher er sich auch in dieser Welt zu bewegen versteht. Die aus Trojans Filmmusiken entstandenen Suiten überraschen sowohl durch die beschwingte Phantasie als auch durch die Virtuosität der Partitur. Trojans humorvoller Charakter, der keine düsteren Probleme liebt, steht vor allem dem tschechischen Lied sehr nahe. Es ist einfach in der Freude und auch in der Trauer, ist jedoch nicht deshalb weniger überzeugend und bot dem Komponisten eine nüchterne Vorlage. 
Trojan verstand es, ihren Charakter auch in seinem Bläserquintett nach Volksliedmotiven stilistisch auszuwerten, ohne sie dabei mit Ornamentik zu beschweren oder ihnen überflüssige Emotionen aufzudrängen. Als Schüler Krickas und Nováks beherrscht Trojan sein Handwerk wie selten einer, und deshalb ist auch seine Gebrauchsmusik künstlerisch und unnachahmbar in ihrem Witz und natürlich im Ausdruck. Wir wissen, dass Trojan sich meist nur durch Musik ernährt hat und deshalb Kontakt mit den Zuhörern hatte, für die er schrieb und die er zufriedenstellen musste. Dabei sank er niemals unter das Niveau des künstlerischen Geschmacks, im Gegenteil, Trojan ist neben Jezek ein Meister des Gebrauchsgenres. Sein Schaffen enthält aber auch andere Musikgenres, denn er begnügte sich nie mit einer Spezialisierung, sondern wahrte sich seine Freiheit in der Wahl seines Repertoires, ein Umstand, der nicht nur ihm, sondern auch der tschechischen Musik zum Vorteil gereichte.
Trojans Pastorellen sind keine mittelalterlichen Hirtenlieder und auch keine Kirchengesänge nach der Art alter Meister, sondern volkstümliche Melodien mit der typischen Begleitung von zwei Akkordeons und Schlaginstrumenten. Sie gehen aus natürlichen Szenen hervor (daher auch ihr Titel) und sin eigentlich ein Liebesspiel, anmutig und unschuldig wie die Zeichnungen Aless, die meist durch Tiere dekoriert sind. Nur in der Mitte - an dritter Stelle - erscheint ein Dudelsacklied, das kein Ornament aus der Natur benötigt, weil es die Musik selbst verherrlicht: ein Mädchen ersehnt sich einen Dudelsackpfeifer als Mann, um viel Musik erleben zu können. als Ganzes sind die Pastorellen eine ausgezeichnet komponierte Suite mit einem kleinen Vorspiel. Das klare Werk weist die typischen Merkmale des musikalischen Talents Trojans auf und wäre nicht entstanden, wenn sein Autor das böhmische Land nicht so gut kennen und so sehr lieben würde.
Détails
Année de composition: 1966
Durée de la performance: 9'0"
ISMN: 979-0-2050-0777-5
Maison d'édition: Schott Music Panton
Nombre de pages: 40
Reliure: Dos agrafé
Für die Aufführung mit Ensemble müssen drei Partituren beschafft werden, für die Aufführung mit Klavierbegleitung genügt eine Paritur.

Der Komponist Václav Trojan unterliegt wie jeder dem Lauf der Zeit. Dieser Usmtand ändert jedoch nichts an seinem jugendlichen Charakter; er blieb seinen Liebhaberereien, seinem Gehaben und auch seinem Humor treu und blieb sowohl in seinem Leben als auch in seinem Schaffen der "old boy". Wohl deshalb liebt er auch Kinder. Sie stehen ihm nah durch ihre Verspieltheit, durch ihre seelische Reinheit, die er mit ihnen gemeinsam hat. Kein anderer tschechischer Komponist hat ihnen eine abendfüllende Oper gewidmet, in der sie selbst singen. Trojans Karussel, nach Versen von Marie Charouzová-Gardavská, ist sowohl durch sein Genre als auch durch die bezaubernde Musik ein einzigartiges Werk. 
Von Kindern ist nur ein Schritt zu Puppen, und eine Reihe von Jirí Trnkas Puppenfilmen, die Trojan in hervorragender Weise musikalisch illustriert hat, sind ein Beweis, wie poetisch und sicher er sich auch in dieser Welt zu bewegen versteht. Die aus Trojans Filmmusiken entstandenen Suiten überraschen sowohl durch die beschwingte Phantasie als auch durch die Virtuosität der Partitur. Trojans humorvoller Charakter, der keine düsteren Probleme liebt, steht vor allem dem tschechischen Lied sehr nahe. Es ist einfach in der Freude und auch in der Trauer, ist jedoch nicht deshalb weniger überzeugend und bot dem Komponisten eine nüchterne Vorlage. 
Trojan verstand es, ihren Charakter auch in seinem Bläserquintett nach Volksliedmotiven stilistisch auszuwerten, ohne sie dabei mit Ornamentik zu beschweren oder ihnen überflüssige Emotionen aufzudrängen. Als Schüler Krickas und Nováks beherrscht Trojan sein Handwerk wie selten einer, und deshalb ist auch seine Gebrauchsmusik künstlerisch und unnachahmbar in ihrem Witz und natürlich im Ausdruck. Wir wissen, dass Trojan sich meist nur durch Musik ernährt hat und deshalb Kontakt mit den Zuhörern hatte, für die er schrieb und die er zufriedenstellen musste. Dabei sank er niemals unter das Niveau des künstlerischen Geschmacks, im Gegenteil, Trojan ist neben Jezek ein Meister des Gebrauchsgenres. Sein Schaffen enthält aber auch andere Musikgenres, denn er begnügte sich nie mit einer Spezialisierung, sondern wahrte sich seine Freiheit in der Wahl seines Repertoires, ein Umstand, der nicht nur ihm, sondern auch der tschechischen Musik zum Vorteil gereichte.
Trojans Pastorellen sind keine mittelalterlichen Hirtenlieder und auch keine Kirchengesänge nach der Art alter Meister, sondern volkstümliche Melodien mit der typischen Begleitung von zwei Akkordeons und Schlaginstrumenten. Sie gehen aus natürlichen Szenen hervor (daher auch ihr Titel) und sin eigentlich ein Liebesspiel, anmutig und unschuldig wie die Zeichnungen Aless, die meist durch Tiere dekoriert sind. Nur in der Mitte - an dritter Stelle - erscheint ein Dudelsacklied, das kein Ornament aus der Natur benötigt, weil es die Musik selbst verherrlicht: ein Mädchen ersehnt sich einen Dudelsackpfeifer als Mann, um viel Musik erleben zu können. als Ganzes sind die Pastorellen eine ausgezeichnet komponierte Suite mit einem kleinen Vorspiel. Das klare Werk weist die typischen Merkmale des musikalischen Talents Trojans auf und wäre nicht entstanden, wenn sein Autor das böhmische Land nicht so gut kennen und so sehr lieben würde.
Année de composition: 1966
Durée de la performance: 9'0"
ISMN: 979-0-2050-0777-5
Maison d'édition: Schott Music Panton
Nombre de pages: 40
Reliure: Dos agrafé